Neuseeland

    
 

 Maorikunst
 





 

 

Neuseeland (englisch: New Zealand; maorisch üblicherweise: Aotearoa) ist ein geographisch isolierter Inselstaat im südlichen Pazifik. Er besteht aus der Nord- und der Südinsel sowie zahlreichen kleineren Inseln. Die nächstgelegenen Staaten und Gebiete sind Australien im Westen (die Westküste der beiden Hauptinseln Neuseelands ist ca. 2.000 km von der Südostküste Australiens entfernt), Neukaledonien, Tonga, Fidschi im Norden und Antarktika im Süden. Weder geographisch noch kulturell lässt sich Neuseeland eindeutig einem bestimmten Kontinent zuordnen: das Land liegt teils auf der Australischen, teils auf der Pazifischen Platte und ist sowohl mit dem europäisch geprägten Kulturraum Australiens als auch mit dem polynesischen Teil Ozeaniens verbunden. Neuseeland ist ein Königreich im Commonwealth of Nations mit demokratisch-parlamentarischer Verfassung. Für ein Industrieland eher ungewöhnlich sind die Hauptwirtschaftszweige: Land- und Forstwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie sowie Tourismus. Neuseeland wird vielfach als „grüne Insel“ betrachtet, was vor allem an der relativ dünnen Besiedlung, der damit verbundenen Unberührtheit der Natur sowie der äußerst vielfältigen und bedingt durch die isolierte Lage einzigartigen Vegetation liegt.

Neuseeland besteht aus zwei Hauptinseln, der Nord- und der Südinsel, sowie mehr als 700 kleineren Inseln. Die beiden häufig als Mainland New Zealand (deutsch etwa: Festland Neuseeland) bezeichneten Hauptinseln werden durch die an der schmalsten Stelle 23 km breite Cookstraße voneinander getrennt. Ein Großteil der kleineren Inseln wie etwa Stewart Island, die mitunter noch zum Mainland New Zealand gezählt wird, die Great-Barrier-Insel oder die dicht besiedelte Waiheke Island liegen innerhalb einer Zone von 50 km vor der Küste der Hauptinseln. Lediglich die 1.000 km nördlich der Nordinsel gelegenen Kermadecinseln, die 700 km östlich liegenden Chatham-Inseln nahe der Internationalen Datumsgrenze sowie die mehr als 200 km südlich der Südinsel liegenden subantarktischen Inseln in den fünf Inselgruppen der Auckland-, Campbell-, Antipoden-, Snares- und der Bountyinseln gehören nicht zum Archipel um die beiden Hauptinseln. Die Nordinsel liegt gänzlich auf der Australischen Platte, während die Südinsel sich auf der Australischen und der Pazifischen Platte befindet. Außerdem waren die Nord- und die Südinsel während der letzten Eiszeit miteinander verbunden.

Bis vor etwa 200 Millionen Jahren gehörte Neuseeland – wie die meisten heutigen Landmassen der Südhalbkugel – zum Urkontinent Gondwana. Der genaue Zeitpunkt steht nicht fest, aber spätestens vor 85 Millionen Jahren, also in der oberen Kreidezeit, trennte sich das heutige Neuseeland von der Landmasse, die jetzt Antarktika bildet, bevor sich auch das heutige Australien von diesem Urkontinent loslöste. Seitdem konnte sich somit in Neuseeland eine von allen anderen Landflächen unabhängige Flora und Fauna entwickeln. Nach dieser ereignisreichen Zeit kehrte in der geologischen Geschichte des Landes Ruhe ein, die fortwährende Erosion ließ die geformten Gebirgszüge allmählich verschwinden, es entstanden große, tief gelegene Sumpfgebiete, aus denen im Laufe der Zeit die heutigen Kohlevorkommen hervorgingen. Erst vor weniger als 30 Millionen Jahren endete die ruhige Epoche in der Geologie des Landes und es wurden tief liegende Gebiete aus dem Meer angehoben. Seine Küstenlinie bekam der Pazifikstaat in der Miozän-Epoche erst in Grobform, bevor Inseln in den letzten paar Millionen Jahren ihre heutige Form erhielten; viele der Berge und Täler wurden sogar erst in den letzten 100.000 Jahren gebildet. Während des Eiszeitalters war vor allem die Südinsel stark vergletschert.

Neuseeland liegt in den gemäßigten Breiten der Südhalbkugel, so dass das Klima mild ist. Die nördlichen Teile der Nordinsel werden von einem subtropischen Klima geprägt, während im Rest des Landes ein gemäßigtes Klima vorherrscht. Im Flachland schwanken die durchschnittlichen Temperaturen im Norden zwischen etwa 15 °C im Winter und 25 °C im Sommer. Auf der Südinsel liegen die Temperaturen etwa 5–10 °C darunter. Die höchste offiziell bestätigte Temperatur Neuseelands betrug 42,4 °C und wurde im Februar 1973 sowohl in Rangiora, als auch in Christchurch gemessen. Die niedrigste jemals bestätigte Temperatur des Landes wurde im Juni 1995 in Ophir (Central Otago) erreicht und betrug −21,6 °C. ...

Aufgrund der verhältnismäßigen Isolation hat sich in Neuseeland ein einzigartiges Ökosystem entwickelt, dessen herausragendstes Merkmal vor der polynesischen Kolonisation das Fehlen jeglicher Art von Landsäugetieren war, mit der Ausnahme von drei Fledermausarten (die zwei Arten der Neuseelandfledermäuse und Chalinolobus tuberculatus)....

Den größten Teil der Bevölkerung machen Neuseeländer europäischer Abstammung, genannt Pākehā, aus. Diese Volksgruppe stammt größtenteils von den Britischen Inseln, aber auch aus Deutschland, Italien, Polen, den Niederlanden und zahlreichen weiteren europäischen Staaten und macht etwa 67,6 % der Gesamtbevölkerung aus. Die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe bilden die polynesisch-stämmigen indigenen Einwohner Neuseelands, die Māori, denen sich 14,6 % der Bevölkerung zugehörig fühlt. Zwischen 1996 und 2006 stieg der Anteil an Asiaten mit insgesamt 9,6 % zur drittgrößten ethnischen Gruppe auf. Dabei bilden Chinesen mit 2,8 % vor Indern mit 1,7 % die Mehrheit. Die asiatische Bevölkerungsgruppe überholte bis 2001 die Gruppe von Menschen von den Pazifischen Inseln, die 2006 etwa 6,9 % der Landesbevölkerung stellen. Die meisten der Pazifischen Insulaner stammen aus Samoa, gefolgt von den Cookinseln sowie Tonga. Insgesamt sind etwa 23 % der Gesamtbevölkerung nicht in Neuseeland geboren.

( In Neuseeland leben vergleichsweise viele Konfessionslose – über 24 % der Gesamtbevölkerung fühlen sich keiner Religion zugehörig. Die vorherrschende Religion ist das Christentum. Die größte christliche Konfession ist die Anglikanische Kirche mit etwa 24 %, darauf folgt die Presbyterianische Kirche mit etwa 18 %. Die drittgrößte christliche Konfession schließlich ist die Römisch-Katholische Kirche mit etwa 15 % Anteil an der Bevölkerung. Kleinere christliche Gruppierungen schließen die Methodisten mit weniger als 5 % sowie die Baptisten mit etwa 2 % ein.

Die meisten Māori sind heute Christen, zudem ist die neuseeländische Ratana-Kirche sehr beliebt. Weitere kleinere Religionsgruppen sind der Buddhismus, dicht gefolgt vom Hinduismus sowie vom Islam. Es gibt auch einige jüdische Gemeinden.

In Neuseeland genießen drei Sprachen den Status einer Amtssprache: Englisch, Māori und die Neuseeländische Gebärdensprache.

Während sowohl Māori als auch die Neuseeländische Gebärdensprache nur von einem relativ geringen Anteil der Bevölkerung verstanden oder gar aktiv verwendet werden, ist das neuseeländische Englisch die wichtigste Umgangssprache, die im Jahr 2006 von 98 Prozent der Bevölkerung gesprochen wird. Diese Varietät der englischen Sprache ist mit dem Australischen Englisch verwandt, unterscheidet sich aber von dieser durch die grundsätzlich andere Betonung einiger Vokale und Wörter, sodass Missverständnisse zwischen Sprechern des Neuseeländischen und Australischen Englisch nicht ausgeschlossen sind. Andere besondere Eigenschaften des Neuseeländischen Englisch machen der Māori-Sprache entlehnte Wörter aus, dies ist besonders in der Māori-Bevölkerung verbreitet.

Neuseeland wurde vermutlich gegen Ende des 13. Jahrhunderts, spätestens aber in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts von Polynesiern entdeckt und in mehreren Einwanderungswellen besiedelt. Neueste Untersuchungen von Knochen der Pazifischen Ratte und eingeführten Samen mit Hilfe der Radiokarbonmethode grenzen diesen Zeitraum auf die Jahre 1280 bis 1350 ein.[4] Die Nachkommen dieser ersten Einwanderer begründeten die Māori-Kultur. Aus der Besiedlung der Chatham-Inseln östlich von Neuseeland ging die Moriori-Kultur hervor. Ob diese Besiedlung eigenständig oder von Neuseeland aus erfolgte, ist umstritten, aber die Gemeinsamkeiten in der Sprache sind beispielsweise eindeutige Anzeichen für eine Besiedlung vom Festland aus. Viele der eingewanderten Māori – vor allem auf der Nordinsel – gaben dem Land den Namen Aotearoa, was meistens als „Land der langen weißen Wolke“ übersetzt wird.

Da sich die ersten Māori, die das Land erreichten, nicht durch Säugetiere ernähren konnten, waren sie zu Beginn Moa-Jäger. Diese flugunfähigen Vögel hatten entfernte Ähnlichkeit mit dem afrikanischen Strauß und waren binnen weniger Jahre ausgerottet. Ebenso verschwand der Haastadler, der größte Greifvogel der neuzeitlichen Erde. Der letzte starb wahrscheinlich um 1700. Die erstmalige Besiedlung des Landes durch die Māori führte so zum Aussterben vieler Tierarten. Später ernährten sich die Māori durch die Kultivierung der Kumara (Süßkartoffel).

Der erste Europäer, der Neuseeland erblickte, war der niederländische Seefahrer Abel Tasman. Die Aufgabe seiner Reise war es, das „Große südliche Land“ zu entdecken, in dem eine große Anzahl an wertvollen Rohstoffen vermutet wurde. Auf seiner Reise entdeckte er im Jahr 1642 schließlich ein „großes, hoch gelegenes Land“ − die heutige Region West Coast auf der Südinsel. Auch wenn er nicht sicher war, vermutete er, dass er ein weiteres Stück Küste von Staten Landt entdeckt hatte. Als er in der Golden Bay in der heutigen Region Tasman das Land aus der Nähe erkunden wollte, kam es zur ersten blutigen Begegnung zwischen den „Ureinwohnern“ und den Europäern, bei der vier niederländische Seeleute getötet wurden. Der „Entdecker Neuseelands“ setzte folglich niemals einen Fuß auf neuseeländischen Boden. Als eine Expedition unter Hendrik Brouwer ein Jahr später feststellte, dass der von Tasman besuchte Küstenstreifen nicht zu Staten Landt gehörte, wurde das Land Nova Zeelandia (lateinisch) oder Nieuw Zeeland (niederländisch) genannt (wie die Provinz Zeeland), weil Australien Nova Hollandia oder Nieuw Holland genannt wurde.

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Maorikunst


Maorikunst, kunsthandwerkliche Gegenstände, besonders Holz- und Steinschnitzereien und Webkunst, die das polynesische Volk der Maori seit seiner Ankunft in Neuseeland vor 1 000 Jahren bis heute geschaffen hat.

Die kunsthandwerklichen Gegenstände der neuseeländischen Maori werden von der westlichen Kunstkritik als Kunst bezeichnet, eine Vorstellung, die sich nicht mit dem Denken und der Begrifflichkeit der Maori vereinbaren lässt. Es gibt keinen Begriff der Maori, der Gegenstände als Kunst bezeichnen könnte, die also zur ausschließlich ästhetisch-intellektuellen Befriedigung dienen sollen. Der Großteil der Schätze der Maori, die heute als Kunst bezeichnet werden, diente stets funktionalen Zwecken. Sie wurden von den Maori als Taonga Tuku Iho betrachtet, als besonders geschätzte Besitztümer, die von den Vorfahren übernommen worden sind. Häuser mit Schnitzverzierungen, Kanus, Fischgeräte, Waffen, Landwirtschaftsgeräte, Musikinstrumente und Bekleidung allein wegen eines formalen und dekorativen Wertes zu schätzen, würde bedeuten, diese Besitztümer (Taonga) aus ihrem kulturellen Bedeutungszusammenhang herauszunehmen. Taonga sind für die Maori beseelte Gegenstände (siehe Animismus), die, organischen Lebewesen gleich, als Person und mit Namen in Erscheinung treten und alle jeweils eigene Mauri (Lebenskraft), Mana (Prestige) und Korero (Geschichte und Mythologie) besitzen.

Eine westliche Trennung von Material und spirituellem Gehalt steht den Maori fern, deshalb ist für sie auch die Unterscheidung zwischen Kunst und Handwerk und die Trennung der bildenden Kunst von anderen schöpferischen Unternehmungen wie Haka (Gestentanz), Waiata (Gesang und Dichtung) und Karakia (rituellen Beschwörungen) falsch. Trotzdem kann mit dem Begriff Toi Whakairo das beschrieben werden, was die bildenden Künste von anderen Kunstformen der Maori unterscheidet. Toi ist ein Wort, das Kunst, Wissen, Quellen und Herkunft beschreibt, und Whakairo verweist auf ein gemustertes Ornament, wie es in der Schnitzerei, der Weberei, der Malerei und bei Tätowierungen vorkommt. Diese Bezeichnung sagt viel über die Feinheit, Komplexität und den Reichtum aus, die Toi Whakairo in seinem ureigensten Zusammenhang besitzt.

Toi Whakairo sind der Ausdruck von in Stämmen lebenden Völkern, die auf der südpazifischen Insel Aotearoa (Neuseeland) wohnen. Nga Kakano (die Saat) wurden aus Ostpolynesien durch eine Abfolge von Tipuna (Ahnen) gebracht, die in Neuseeland (Aotearoa) mit Hilfe von seetüchtigen Waka (Kanus) um das Jahr 900 eintrafen. Die geographische Abgeschiedenheit, die Anpassung an ein kälteres Klima, genügend brauchbares Holz, die Entdeckung von Nephrit (Pounamu), der eine scharfe Schneidefläche behält und anderen Steinarten überlegen ist, wenn er zu Klingenwerkzeugen verarbeitet wird; die weiträumige Verbreitung von Faserpflanzen wie Harakeke (Flachs) und Pingao (Verfügbarkeit von Materialen wie Knochen, Muscheln, Hundehaut und Federn) führten zur Herausbildung einer eigenen Tradition in der Handwerkskunst.

Die Geschichte der Toi Whakairo kann grob in zwei Perioden eingeteilt werden: Te Ao Tawhito (die alte Welt, das erste Jahrtausend), in der sich die Kunst der Maori abgeschlossen von Prozessen, die außerhalb stattfanden, entwickelte, und Te Ao Hou (die neue Welt), die auch Te Ao Hurihuri (die sich schnell verändernde Welt) genannt wird, in der die Gesellschaft und Kultur der Maori mit der Kolonisierung von den Europäern (Pakeha) überwältigt wurden. Drei der vier Hauptentwicklungsphasen der Handwerkskunst der Maori befinden sich, wenn die Nomenklatur von Hirini Moko Mead zugrundegelegt wird, in der Periode des Te Ao Tawhito:Nga Kakano (die Saat), Te Tipunga (das Wachstum) und Te Puawaitanga (die Blüte), die klassische Periode der Kunst der Maori. Die in Meads Gewächsmetapher der Te Ao Hou-Periode entsprechende Phase benennt er mit dem Ausdruck Te Huringa (Wendung; von 1800 bis heute), obwohl diese mit Bezügen auf Pflanzenkrankheiten, vollständiger Ausrottung, Regeneration und Hybridisierung erweitert werden müsste.
Es sind keine Taonga (geschätzte Besitztümer) aus Nga Kakano, der ersten Periode bekannt, die aus Holz oder Pflanzenfaser gearbeitet wurden, obwohl es sie gegeben haben muss. Die erhaltenen Taonga aus beständigeren Materialien wie Stein und Knochen zeigen jedoch in Art (Breitbeilklingen, Werkzeuge, Waffen, Fischhaken, Amulette, Ohr- und Halsgehänge), Form (Halstuchrolle) und Verzierung (Kantenkerbungen: einfache, geometrische Muster aus Winkellinien) einen Zusammenhang mit der polynesischen Kultur (siehe ozeanische Kunst und Architektur) auf, der auch beim Holzschnitzen und Weben sichtbar wird. Viele Taonga sind enger mit der jüngeren polynesischen Kunst verwandt, obwohl sich die statische, geometrische Liniendarstellung in einigen Gebieten von Neuseeland erhalten konnte und noch heute in Faserkunstwerken zu finden ist. In anderen Gebieten entwickelte sich mit der Herausbildung der für Verwandtschaftsgruppen typischen Kunststile eine kurvilineare Ausdrucksform. (Ein seltener, schildkrötenförmiger Anhänger im Taranaki-Museum, New Plymouth, ist von besonderem Interesse, da er ein Tier, das nicht in Neuseeland vorkommt, im kulturellen Gedächtnis behält.)

Geschnitzte, hölzerne Taonga aus der Te-Tipunga-Periode sind selten. Der Kaitaia-Türsturz (Auckland Institut und Museum) enthält eine zentral angebrachte, polynesische hei-Tiki-Figur, die die Personifikation eines Menschen darstellt. An seiner Seite befinden sich Figuren, die auf die Manaia-Figuren (menschlicher Körper mit vogelähnlichem Kopf) späterer Zeiten hinweisen, also auf den Pare (Türsturz) des klassischen Wahrenui (Großhauses). Das Haumi (Kanubogenbedeckung) und der Taurapa (Heckspriet) aus der Doubtlessbucht (Auckland Institut und Museum) entspringen einer eigenen Kultur, bis zu den kunstvollen Schnitzereien, mit denen das Waka Taua (Kriegskanu), das wichtigste Identitäts- und Prestigesymbol eines Stammes in der Te-Puawitanga-Periode, verziert wurde. Eingehackte Spiralen auf einem Haumi (Taranaki Museum, New Plymouth), die auf die Zeit vor etwa 450 Jahren datiert wurden, nehmen den kurvilinearen Stil voraus, der ein Charakteristikum der klassischen Handwerkskunst der Maori ist.
Die Maori scheinen vor etwa 500 Jahren gezwungen gewesen zu sein, sich zu Experten in der Kriegskunst zu entwickeln. Ganze Gemeinschaften zogen sich in Pa, befestigte Hügelsiedlungen, zurück, die mit Gräben und Palisaden befestigt waren, und entwickelten eine Vielfalt von hochspezialisierten Waffen für den Nahkampf. Diese Waffen waren aus Stein, Knochen oder Holz gearbeitet. Es gab Keulen wie Wahaika, Patu, Kotiate und Mere und Waffen, die Langspeeren oder Schlagstöcken glichen wie Taiaha, Tewhatewha und Kotaha. Manche Waffen wurden mit Kriegern in herausfordernder Stellung verziert. Die Gesichter tragen Linienmuster, was auf Moko (Tätowierungen) hinweist, und strecken die Zungen heraus, eine Geste des Mutes und der Verachtung.

Eines der erregendsten Schauspiele der Maorikultur war ein vollbemanntes Wake Taua, das auch die ersten europäischen Ankömmlinge empfing. Im Dezember 1692 fand ein blutiges Scharmützel zwischen Matrosen und Kriegern des Tai-Tapiu-Gebiets (Golden Bay) statt. Dies ist die erste aufgezeichnete Begegnung zwischen Maori und Europäern: Ein Künstler an Bord eines der beiden Schiffe der Expedition der holländischen Ostindischen Kompanie unter dem Kommando Abel Tasmans malte ein doppelrümpfiges Waka Taua mit gewobenen, dreieckigen Segeln. Künstler, die Kapitän James Cook 1769 während seiner ersten Umsegelung Neuseelands begleiteten, hielten Waka Taua auf Bildern fest. Diese Kanus hatten geschnitzte Tauihu (Büge) und Taurapa (Heckspriete), mit den für die Te-Puawaitanga-Periode charakteristischen, durchbrochenen und gewundenen Spiralmustern und seitlichen Streben. Hoe (Paddel) und Tiheru (Schöpfgefäße) waren ebenfalls verziert.

Die systematische Untersuchung der Maorikultur und das Sammeln von Taonga setzte bei Cooks erstem Aufenthalt ein und wurde auf weiteren Expeditionen durch Wissenschaftler, Schriftsteller und Künstler (vor allem Aquarellmaler) weitergeführt. Aus diesen Quellen und anderen erhaltenen Kulturdokumenten (Taonga und mündliche Überlieferungen), die von den heutigen Maori bewahrt werden, kann eine Darstellung des Entwicklungsstandes der Toi Whakairo in der Te-Puawaitanga-Periode direkt vor der Kolonisation erstellt werden. Die Illustrationen von Sydney Parkinson (um 1745 bis 1771), der Cook auf seiner ersten Reise begleitete (siehe australische Kunst und Architektur), zeigen Kriegshäuptlinge der Maori, die als Wilde dargestellt sind, die mit Moko (Tätowierungen) geschmückt sind und Kahu (Gewänder), Ohr- und Halsgehänge und Waffen tragen, die bis in die Kolonialzeit überdauert haben. Exemplare von Te Whare Pora (Webhäuser) wurden von wandernden Künstlern aufgezeichnet. Schnitzereien an einem Pataka (Steinhaus auf Stelzen, um 1780; renoviert 1818, Auckland Museum), die Te Potaka genannt werden und aus Te Kaha im Osten der Bay of Plenty stammen, gehören zu den kunstvollsten Taonga, die aus der vorkolonialen Zeit in Neuseeland erhalten sind.
Die Trennlinie zwische Te Ao Tawhito und Te Ao Hou wird durch den Vertrag von Waitangi, einem Übereinkommen, das 1840 zwischen Stammesvertretern und der britischen Krone geschlossen wurde, gezogen. In diesem Vertrag werden den Maori der Schutz der Krone und die Rechte und Privilegien britischer Staatsbürger zugesichert. Seit dieser Zeit hat die Kunst der Maori zunehmend vielfältig die Erfahrung der kulturellen Koexistenz und der Zwietracht zwischen Kolonialherren und Kolonisierten reflektiert. Prestigeträchtige Stammesabzeichen wie Waka Taua und Pataka, traditionelle Waffen und Werkzeuge, verschwanden im Lauf des 19. Jahrhunderts. Schulen der Holzschnitzerei starben aus, und die Maori begannen, sich an den europäischen Lebensstil anzupassen. Sie trugen europäische Kleidung und Schmuck.

Zu den eindrucksvollsten Handwerkskünsten, die von der Zeit der ersten Besiedlung bis heute überdauerte, gehört der Bau des Wharenui (Großhaus). Ausprägungen dieser Gebäudeart sind das Whare Whakairo (mit Schnitzereien verziertes Haus), das Whare Tupuna (Ahnenhaus) und WhareRunanga (Gemeinschaftshaus), je nach Erscheinung und zugedachter Funktion. Das auf den Marae (den offenen Ritualplatz des Stammes) weisende Whare ist der charakteristische Ausdruck der Stammesidentität der Maori und ist die bedeutendste unter der künstlerischen, kulturellen und architektonischen Leistung Neuseelands. Die Bauform ist so alt, dass die Maori ihren Ursprung im Reich der Götter sehen. Aber die Archäologie und die Sprachforschung zeigen eine Spur von polynesischen Grundformen zu einer eigenständigen Maoriausprägung. Neue Forschungen belegen, dass sich bereits um 1180 der Grundriss des Whare und das Gabeldach, das sich über den Vorhof erstreckt, herausgebildet hatten. Die Gebäude wurden entweder direkt auf den Erdboden gebaut oder bedeckten ein Erdloch auf Bodenebene, an dessen seitlichen und hinteren Wänden Erde angehäuft war, um einen besseren Wetterschutz, eine bessere Isolierung und bessere Abwehrmöglichkeiten gegen Feinde zu bieten. Der Holzrahmen hatte einen Firstbalken, der von Pfosten getragen wurde und Dachsparren, die verzapft oder festgezurrt waren. Die Zwischenräume waren wahrscheinlich mit geflochtenem Reet gefüllt, und die Dächer mit Bast gedeckt.

Mit der Zeit wurden die Proportionen der Grundform nicht mehr verändert, während die Konstruktion weiter verbessert wurde. Die Entwicklung von Pounamu (Breitbeil- und Meißelklingen) führte dazu, dass die Häuser mit Schnitzereien in den Stammes- und Regionalstilen verziert wurden. Die Einführung von Metallwerkzeugen in der späteren Periode der Ansiedlung von Europäern hat zu einer noch größeren Virtuosität der Schnitzereien geführt. Die Erfindung von Kowhaiwhai, dem Füllmaterial für Tukutuku (geflochtene Gitterpaneele mit Mustern), und Whariki (gewobene Bodenmatten) führten zu einer weiteren Ausschmückung der Innenräume. Der Großteil dieser Arbeiten wurde von handwerklich ausgebildeten Künstlerinnen geschaffen. Das Bauen und Schnitzen waren jedoch die Arbeit von Tohunga Whakairo (Experten oder Schnitz-Häuptlingen). In diesem Bereich bildeten sich rivalisierende Stammesschulen aus. Jeder Vorgang des Bauprozesses war durch Tapu (Verbote) eingeschränkt. Das Whare wurde für die Dauer einer Generation als beseeltes Wesen angesehen. Die Koruru, die Giebelmaske, über der sich manchmal noch ein Tekoteko befindet, ist der Kopf; das Wort Roro bezeichnet sowohl das Gehirn als auch den Vorhof; das Matapihi (Fenster) ist ein Auge; die Maihi (Kahnbretter) stellen ausgestreckte Arme dar, die die Familie und die Gäste willkommen heißen und die in Raparapa (Enden) enden, die Hände oder Finger darstellen.

Im Inneren bilden der Tahuhu (Firstbalken) das Rückgrat, die Heke (Sparren) die Rippen und die absteigenden Linien den genealogischen Rahmen. Der Poutokomanawa (der Hauptpfosten, Herzpfahl) kann eine geschnitzte Tupuna (Ahnenfigur) an der Basis haben. Die am Haus angebrachten Poupou sind Ahnendarstellungen, deren Augen manchmal mit Paua-Schalen (neuseeländischen Miesmuscheln) ausgelegt sind. Der Innenraum kann als schützender Poho (Schoß) betrachtet werden, oder als Kopu (Mutterleib), dessen Eingang durch symbolische Schnitzereien weiblicher Merkmale auf dem Pare oder Korupe (Türsturz) und über der Kuwaha (Tür) bezeichnet ist. Wenn die Whanau (Großfamilie) eintritt, ist sie mit ihren Whare Tupuna (Hausahnen), also mit der Vergangenheit und Gegenwart, Ahnen und Abkömmlingen, Helden und Mythologien, der Kunst und Ikonographie in einem Netz vielschichtiger Beziehungen unmittelbar verbunden.

Seit 1769 gibt es schriftliche Notizen über Whare, als Teilnehmer von Cooks erster Expedition ein beeindruckendes Haus an der Tolagabucht an der Ostküste sahen. Solche Häuser wurden üblicherweise für Ariki oder Rangatira (Anführer und Adelige) erbaut.

Das älteste erhaltene Whare whakairo, „Te Hua-ki Turanga", befindet sich in der Zeit zwischen Te Ao Tawhito und Te Ao Hou. Jedes später produzierte Whare lässt sich seitdem von diesem Gebäude herleiten. Es wurde ursprünglich an der Poverty Bay in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts errichtet. Heute befindet es sich im Museum Te Papa Tongarewa, Wellington. Dieses Whare war die Arbeit von 18 Schnitzern, die von dem Tohunga Whakairo Raharuhi Rukupo (um 1800 bis 1873) geleitet wurden, der eine der wichtigsten Schnitzschulen jener Zeit begründete. Obwohl Rukupo noch mit Steinwerkzeugen ausgebildet worden sein muss, beherrschte er schnell den Einsatz von Metallwerkzeugen, die von den Europäern ins Land gebracht wurden. Das Te Hau-ki Turanga ist eine bemerkenswerte Schöpfung und immer wieder als Blüte der Maorikunst und als Neuseelands bedeutendstes Nationalerbe bezeichnet worden.

In der Te-Ao-Hou-Periode haben Neuorientierungen im Whare-Bau stattgefunden. Zu diesen zählen das „Rongopai" in Waituhi, das in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts unter Führung des Widerstandsführers und Propheten Te Kooti Airikirangi errichtet wurde und anstelle von Schnitzereien Muster und Figuren aufweist; das Whare „Turangawaewae" in Ngharuawhia, das von der Prinzessin Te Puea Herangi 1921 gegründet wurde; eine Reihe traditioneller Whare, die unter der Führung des Politikers Sir Apirana Ngata errichtet wurden und deren bedeutendstes das Whare Runanga ist, das zur Hundertjahrfeier des Vertrags von Waitangi errichtet wurde, und jene Häuser, die das Wiederaufleben des Nationalismus und der Kultur der Maori nach dem 2. Weltkrieg ausdrücken sollten. Viele dieser Gebäude sind nicht nur Zeichen von Stammesidentität und Orte der Geschichte, sondern als Bestandteile eines kulturellen Widerstands Zufluchtsstätten vor dem Blick der Europäer. Sir Apirana Ngatas Bemühungen um die Rettung der Kultur und die Sicherung ihrer Integrität und Kontinuität, führten zu einer Wiederbelebung der Handwerkskunst des Schnitzens, der Malerei und des Webens.

Als die Schnitzkunst wieder auflebte, benötigte man auch Tukutuku-Paneele und Iwhariki, um die Innenräume der Whare Whakairo zu vervollständigen. Die traditionelle Weberei wurde von Dame Rangimarie Hetet, der bedeutendsten lebenden Künstlerin Neuseelands, initiiert und von der Maori Women's Welfare League (Wohlfahrtsverein der Maorifrauen) unterstützt. Ihre Tochter Diggeress Te Kanawa, ihre Enkelin und ihre Urenkelin geben heute die Tradition weiter. Weitere bedeutende Vertreterinnen dieser Kunstrichtung sind Ruhia Oketopa, Puti Rare, Eva Anderson und Emily Schuster, die Weblehrerin am New Zealand Maori Arts and Crafts Institute (Neuseeländisches Institut für Kunst und Handwerk der Maori) in Rotorua ist.

Obwohl Traditionalisten dem Sammeln und dem Gebrauch des Materials immer noch mit tiefem Respekt begegnen, sind sie doch offen genug, um das Bedürfnis der jüngeren Generation anzuerkennen, die mit Materialien und Formen experimentieren will. Schnitzer und Whare-Baumeister tolerieren Neuerungen, wenn sie nicht mit der Tradition und der Etikette brechen. Seit seiner Gründung 1963 war das New Zealand Maori Arts and Crafts Institute in Rotorua die Hauptausbildungsstätte für traditionelle Verarbeitungsmethoden.

In den späten vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts hat der Pädagoge Gordon Trovey die Idee in die Tat umgesetzt, die Kunst der Maori durch Einfügen in die neuseeländischen Erziehungsinstitutionen in die Hauptströmung der Ausbildung zu setzen. Vor allem junge Maorikünstler werden als spezialisierte Kunst- und Handwerkslehrer ausgebildet. Sie machten sich in traditionellen Kunstformen kundig und experimentierten mit europäischen Kunstrichtungen. Viele dieser Lehrer entwickelten sich zu anerkannten Künstlern und Kunsterziehern wie Hirini Moko Mead, Paratene Matchitt, Cliff Whiting, Ralph Hotere, Sandy Adsett und Cath Brown QSM. Selwyn Wilson und Arnold Wilson waren die ersten Maori, die einen Universitätsabschluss in den bildenden Künsten machten. Die Künstler dieser von Trovey initiierten Bewegung befanden sich unter den Gründern der Nga Puna Waihanga, einer nationalen Organisation für Maorikunst 1973. Die Beschäftigung mit europäischer Architektur ist bisher von wenigen Maori als Aufgabe empfunden worden. John Scott (1924-1992) war der erste Maori, der als Architekt ausgebildet wurde. Von ihm stammt die Futuna-Kapelle, Wellington (1961), ein Entwurf, in dem die Stile der Maori und der Europäer zusammenfließen. Dieses Gebäude ist vielleicht der Beginn einer eigenständigen Architektur Neuseelands.

1975 versetzte der Hikoi (Marsch aufs Parlament), der den Beschluss der Landrechte unterstützen sollte, die Maori schlagartig in einen politischen Zusammenhang, der auch auf die internationale Beachtung der Maorikunst Rückwirkungen hatte. Maler und Bildhauer beschäftigen sich mit dem Thema Sprachverlust, Rassismus, Auflösung der Stammesstrukturen, Entfremdung, Verstädterung und dem Zwiespalt zwischen den städtischen und auf dem Land lebenden Maori und Anleihen der europäischen Künstler aus der Maorikultur. Mana Maori (Stolz, Würde), Kaupapa Maori (Gesetze, Werte) und Mana Motuhake (Unterscheidung, Eigenheit) werden durch kulturspezifische Ereignisse wie hui (Versammlungen), Ausstellungen zeitgenössischer und traditioneller Kunst, Kunstveröffentlichungen und die Wiederaufnahme im Verschwinden begriffener Kunstformen wie durch Kaupapa Waka, das nationale Kanuprojekt, gefördert. Internationales Interesse an der Taonga Maori wurde durch Te Maori geweckt, eine Ausstellung alter und traditioneller Taonga im Metropolitan Museum of Art, 1984 in New York. Hier erreichte der Versuch, die Taonga Maori aus dem kulturellen Zusammenhang anthropologischer Museen in einen Zusammenhang europäischer Kunstauffassung zu bringen, seinen Höhepunkt, eine Entwicklung, die der Idee des Maori-Kunsthandwerkes allerdings widerspricht. Die Tatsache, dass die Künste der Frauen nicht beachtet wurden, führte u. a. dazu, dass sich die Künstlerinnen unter den Maori ihrer Identität unter der Bezeichnung Mana Wahine (Frauenwürde) versicherten. Robyn Kahukiwa, deren Kunst ihren Erfahrungen als Maorifrau und Mutter entspringt, malte Frauen aus der Maorimytholgie in einer Bilderserie, die im Buch Wahine Toa (1984; 1991) reproduziert wurde. Die rohen und gefühlsintensiven Elemente, die Gemälde von Emare Karaka und Kura Te Waru-Rewiri auszeichnen, finden sich auch in den Skulpturen von Shona Rapira Davies (Nga Morehu, die Überlebenden, 1983-1988) und in den Installationen von Diane Prince.

Seit 1990 hat sich eine zeitgenössische, städtische Kunst der Maori entwickelt, die geistreich und ironisch ist. Lisa Reihanas Trickfilm Wog Features (1990, Ein Farbiger macht mit) und Peter Robinsons Gemäldeinstallation New Lines/Old Stock (1994, Neue Linien/Alter Vorrat) setzen sich mit Rassismus auseinander. Shane Cotton überarbeitet Volkskunst der Maori aus dem späten 19. Jahrhundert in stark poetische und nostalgische Bilder. Brett Grahams Skulpturenausstellung (1492-1642) beschäftigte sich mit den Jahrestagen der europäischen Eroberung der beiden Amerika und Neuseelands, die 1992 begangen wurden. Michael Parekowhais Kiss the Baby Goodbye (1994, Küss zum Abschied dein Baby) zeigt Bilder von Spielzeug und Spielteilen, die zu gigantischen Baukastenmodellen aufgetürmt sind. Die Aufnahme von Werken von Parekowhai, Robinson und Jacqueline Fraser in eine Ausstellung zeitgenössischer neuseeländischer Kunst 1995 in Frankfurt, die ironisch mit „Cultural Safety" betitelt war, ist ein Zugeständnis an die Zugehörigkeit zu zwei Kulturen, der neuseeländischen und der europäischen.
Barry Barclays Ngati (1987) behandelt die Begegnung der Kulturen positiv, aber Merata Mitas Mauri (1987) bewegt das Kinopublikum durch sein radikales Beharren auf der Sichtweise der Maori und gibt besondere Einblicke in deren Kultur. Lee Tamahoris Film Once Were Warriors (1994, deutsch ebenso) hat die Erfahrungen der Maori (kulturelle Entfremdung, Auflösung der Stämme, Verstädterung und Rückforderung des Landes) auf ein internationales Forum gebracht. Die Maori haben durch den künstlerischen Dialog, der Teil der Globalisierung der Kultur ist, entdeckt, dass sie ihre Erfahrungen mit anderen kolonisierten Völkern in anderen Ländern teilen.

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