Nassau




 

 

 

Nassau ist eine Insel der nördlichen Gruppe der Cookinseln im Südpazifik. Sie liegt ca. 90 km südöstlich der Insel Pukapuka. Die flache Sandinsel hat eine ovale Form von etwa 1 km Länge und 700 m Breite. Die höchste Erhebung misst 9 m. Sie ist umgeben von einer Flachwasserzone mit einem Korallenriff von max. 130 m Breite. Die Insel ist dicht mit Kokospalmen bestanden und hat 71 Einwohner (Zensus 2006), die in der einzigen Siedlung im Nordwesten leben. Es gibt keine Landebahn, aber unregelmäßige Schiffsverbindungen nach Pukapuka.

Einer Legende nach wurde Nassau (vermutlich im 17. Jahrhundert) von Pukapuka, dessen Bewohner es als ihren Besitz betrachteten, aus besiedelt. Die Pukapukaner nannten die Insel Te Nuku-o-Ngalewu (Land des Ngalewu), nach einem Häuptling, der sie gegen einen Angriff eines Kriegers namens Tima aus Aitutaki verteidigte. Nach diesem wiederum ist das Tema Riff zwischen Nassau und Pukapuka benannt. Doch der Kontakt zwischen den beiden Inseln brach ab „zu der Zeit, als der große Streit zwischen den Göttern die Seefahrt gefährlich machte". Die Bevölkerung starb aus oder verließ die Insel, und sie bekam den Namen Te Motu-ngaongao (verlassene Insel).

Für die europäische Welt wurde Nassau am 12. Mai 1804 von dem französischen Kapitän Louis R. Coutance entdeckt, der die Insel nach seinem Schiff 'Adèle' benannte. 20 Jahre später wurde Nassau in Lydra Island umbenannt, danach in Ranger Island nach dem Londoner Walfänger „Ranger". Kapitän Elihu Coffin vom amerikanischen Walfänger „Mary Mitchell" aus Nantucket gab ihr 1834 den Namen Mitchell Island. Kapitän Joseph Paddack vom Walfänger „Audley Clark" aus Newport (Rhode Island) sichtete die Insel am 28. Dezember 1836 und nannte sie New-Port Island. Er beschrieb sie als dicht bewaldet und unbewohnt.

Wikipedia

 

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