Manihiki

 



 



 
 

 

Manihiki ist ein Atoll der Cookinseln, die als "Insel der Perlen" bekannt ist. Das angenähert dreieckige Atoll liegt 1.160 km nördlich von Rarotonga und etwa 44 km nördlich vom Nachbaratoll Rakahanga entfernt. Man nimmt an, dass die Polynesier mindestens seit 1500 auf der Insel wohnten. Für die Europäer wurde sie erst am 13. Oktober 1822 von dem US-amerikanischen Schiff Good Hope entdeckt und von Kapitän Patrickson auf Humphrey Island getauft. Die USA erhoben anschließend territoriale Ansprüche auf die Insel, die sie 1980 an Neuseeland abtraten.

Manihiki ist die Spitze eines Unterwasserberges, der sich 4.000 m über den Meeresgrund erhebt. Die 4 km breite Lagune wird von 40 winzigen Riffinseln (Motus) mit insgesamt 5,4 km² Fläche umsäumt. Das Riff ist gut zum Schwimmen und Schnorcheln geeignet.Die Insel wird als eines der besten Tauchreviere der Region angesehen. Eine Erlaubnis dazu muss in dem Dorf Tauhunu beschafft werden. Das offene Meer ist ein gutes Fischgewässer, unter anderem werden Bonitos gefunden.

Die Insel ist bekannt für ihre schwarzen Perlen; in der Lagune gibt es mehrere Perlenfarmen. Die größte Farm hält 250.000 Perlmuscheln. Es werden Touren auf die Farmen organisiert, wo man die Kulturmethoden kennenlernen kann und das Aussetzen der Muscheln zur Zucht beobachten kann. Tauhunu an der Westküste ist für seine Perlenschnitzer und den Fare Ariki - eines der wenigen alten Gebäude, das den Zyklon Martin im November 1997 überstanden hat, bekannt.
Die Insel kann in einem etwa 4stündigen Flug jeden Donnerstag von Rarotonga aus erreicht werden.
Die Einwohner sprechen Rakahanga-Manihiki. Verwaltungszentrum ist Tauhunu, das zweite Dorf der Insel ist Tukao. Beim Zensus 2001 hatte die Insel 515 Einwohner.

 

 

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