Manuae -Ma`ūke



 

 

 

 

Manuae ist ein etwa 28 km² großes Atoll in der Südgruppe der Cookinseln; es liegt 300 km nordöstlich der Hauptinsel Rarotonga. Das Atoll besteht aus zwei flachen, unbewohnten Inseln, Manuae, der Namensgeberin des Atolls, und Te Au O Tu, zusammen mit einer Landfläche von etwa 6 km², die nur durch eine von einem Korallenriff umschlossene Lagune voneinander getrennt sind. Die westliche Insel, Manuae, misst 2,1 km², und die größere Insel Te Au O Tu 3,9 km². Die Lagune ist 13 km² groß und seicht. Genau genommen sind die beiden Inselchen die einzigen an der Ozeanoberfläche sichtbaren Teile eines gewaltigen unterseeischen Vulkankegels, welcher sich aus rund 4.000 m Meerestiefe erhebt, und von Ost nach West 56 km und von Nord nach Süd 24 km groß ist.

Manuae wurde am 23. September 1773 von dem englischen Seefahrer James Cook entdeckt, und ist damit eine der ersten Inseln, die Cook auf seinen Entdeckungsfahrten in dieser Gegend sichtete. Er nannte das Atoll ursprünglich Sandwich Island, nach John Montagu, 4. Earl of Sandwich.

Da man die südliche Inselgruppe der Cookinseln zu den Zeiten ihrer Entdeckung allerdings noch Hervey Islands nannte, wurde das Atoll später in Hervey's Island umbenannt. Nachdem aber Anfang des 19. Jahrhunderts die Hervey Islands - zu Ehren von James Cook - in "Cook Islands" umbenannt wurden, erhielt auch das Atoll seinen jetzigen Namen.

Manuae ist heute ein geschütztes Naturreservat und ein wichtiges Brutgebiet für im Pazifik beheimatete Seevögel und Meeresschildkröten

 

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